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Berlin - Kopenhagen 2010

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Zeitpunkt:

vorbildliche Radwegbeschilderung: hier in Warnemünde

3. August - 24. August 2010 (21 Tage)

Strecke:

Übersichtskarte (aus dem"bikeline" Verlag Esterbauer)

ab Schaffhausen mit Bahn am Dienstag um 19.15 h, mit Velo-Selbstverlad nach Basel Bad Bf, mit dem CityNightLine (CNL 1259) nach Berlin HB, Ankunft um 7.18 h
per Velo
- Mittwoch, per Velo einen Teil des Mauerradweges (Radwanderkarte Berlin Mauer-Radweg, wetterfest) Beginn am Hauptbahnhof in südöstlicher Richtung bis westlich Glienicker Brücke bei Potsdam, retour über Wannsee - Teufelsberg - Charlottenburg - HBf = 83 km
- Donnerstag: Berlinbesichtigung mit Käthe Kollwitz-Museum, Topographie des Terrors, abends Besuch des Beatles-Musical
- Freitag, kurze Berlinbesichtigung per Velo (= 11 km), 1. Etappe: Berlin - Oranienburg = 44,3 km
- Samstag, 2. Etappe: Oranienburg (Besichtigung KZ Sachsenhausen (4 km) - Burgwall = 46,5 km
- Sonntag, 3. Etappe: Burgwall - Ziegeleipark Mildenberg - Neustrelitz = 77,2 km
- Montag, 4. Etappe: Neustrelitz - Waren (Müritz) = 69,5 km
- Dienstag, 5. Etappe: Waren - Krakow am See = 51,5 km
- Mittwoch, 6. Etappe: Krakow - (Ernst Barlach-Museum vor Güstrow) - Schwaan = 72 km
- Donnerstag, 7. Etappe: Schwaan - Warnemünde, retour bis Rostock mit S-Bahn = 39,8 km
- Freitag, kurze Besichtigunhg von Rostock, 8. Etappe: Rostock HB - Rostock Hafen, per Fähre nach Gedser (Dänemark) = 15,3 km
- Samstag, 9. Etappe: Gedser - Marielyst - Nykobing = 36,8 km (Dauerregen)
- Sonntag, 10. Etappe: Nykobing - Stubbekobing = 47,5 km
- Montag, 11. Etappe: Stubbekobing - Kalvehave = 42,6 km
- Dienstag, 12. Etzappe: Kalvehave - Rodvig = 63,3 km (Dauerregen)
- Mittwoch, 13. Etappe: Rodvig - Koge = 45,9 km
- Donnerstag, 14. Etappe: Koge - Kopenhagen = 69,3 km
- Freitag: Stadtbesichtigung
- Samstag: Ausflug per Velo bis Dragor und zurück, dann Stadtbesichtigung per Velo = 64 km
- Sonntag: Stadtbesichtigung und Tivoli-Besuch
- Montag: Stadtbesichtigung, Rückfahrt mit Nacht-Zug (CNL 1259) ab 18.42 h bis Basel Bad Bf - Schaffhausen, Ankunft um 11.42 h
Total Velostrecken: 801 km (ohne Mauerradweg Berlin)

Unterkunft:

Berliner HBf

Alle Hotels wurden vorreserviert per Internet (Hochsaison):
- Berlin: Mercure-Hotel (nähe HBf) sehr gut
- in Deutschland waren die Unterkünfte gut bis sehr gut und preisgünstig für unsere Verhältnisse
- Rostock: "Stadtperle Rostock", (Nähe HBf) sehr empfehlenswert, perfekter Service
- Gedser (Dänische Hafenstadt) "Gedser Hotel" in einem desolaten Zustand (furchtbar), Vorauszahlung, am nächsten Tag keine Möglichkeit einer Reklamation, Hotelier war nicht anwesend ...!
- Restliche Hotels in Dänemark mehr oder weniger tragbar, in Rodvig Pension BB "Damgaarden" sehr gut!
- Kopenhagen: Hotel "Ansgar" (beim HBf) ideale Lage, sehr enge Zimmer, (keinen Schrank), sonst aber ok!
In Dänemark, so haben wir festgestellt, sind Hotels dünn gestreut und nach unseren Verhältnissen sehr teuer (Preis/Leistung), ausweichen auf B&B. Auch die Internetpräsenz ist verhältnismässig mager!

Radführer:

Berlin als Grossstadt: flächenmässig schon, aber immer gibt es auch idyllische Plätze

Radtourenbuch "Radfernweg Berlin - Kopenhagen" (spiralgebunden) vom Verlag "Esterbauer"
(Ein original bikeline-Radtourenbuch)
Übersichtskarte: Meckelnburg-Vorpommern (Regionalkarte 2 von Kümmerly+Frei, 1:300000)

Tour-Beschreibung

Mauer-Kunst in der Nähe vom Ostbahnhof

Positiv:
sehr gute Radwegbeschilderung, Berlin ist einfach eine der interessantesten Städte, die wir erlebt haben (und noch erleben werden), unbedingt eine geführte Stadtbesichtigung per Fahrrad buchen!!, Mecklenburgische Seenplatte = Natur pur, allerdings sind viele Seen versteckt und haben aus Naturschutzgründen keinen Zugang. Keine nennenswerten Steigungen, die Kieferwälder sind typisch in der Landschaft, teilweise bei Ortsdurchfahrten sind noch die ursprünglichen alten Kopfsteinpflaster spürbar. Vorreservation in der Hauptsaison ratsam. Landschaftlicher Höhepunkt in Dänemark sind die Kreidefelsen von Hojerup und das Naturzentrum von Stevns. Uns sind aufgefallen die riesigen Kornfelder auf dem dänischen Radweg sowie die überall zu findenden vorbildlichen Windkraftwerke. Kopenhagen faszinierte uns mit seinen kühnen architektonischen Bauwerken.

verschiedene Künstler aus der ganzen Welt konnten sich an der stehengelassenen Mauer "austoben"

Negativ:
das Preis/Leistungsverhältnis in Dänemark ist nicht vergleichbar mit Deutschland oder der Schweiz, im allgemeinen sehr teuer! In Kopenhagen fanden wir verschlossene Museen und Ausstellungen, obwohl in unseren Reiseführen die Öffnungszeiten klar definiert sind. Leider hat das August-Wetter einen negativen Einfluss auf unser Wohlbefinden ausgeübt. 3 Tage lang fuhren wir im stömenden Regen ...! Der Veloweg eingangs von Kopenhagen existierte nicht mehr: eine Trabantenstadt wurde am vermeintlichen Veloweg gebaut, keine Beschilderung oder Umleitung.

Kosten: für unsere Verhältnisse Essen, Trinken sehr günstig, Übernachtungen in Deutschland günstig, in Dänemark teils überrissen!

Erinnerungen: Digitalbilder (Kamera: Panasonic LUMIX DMC-TZ3)

Fotos: von mir

Teilnehmer:
Agnes & Walter De Ventura (ab 6.8.)
Käthi & Wolfgang

Ausstellung: Sandburgenbau

Idylle auf der Spree

Wir sind auf dem Mauer-Radweg (ehem. Westberliner Stadtgrenze)

Grenzübergang: Dreilinden, zu DDR-Zeiten der Checkpoint für Reisende aus der BRD nach Westberlin

am Wannsee mit Sandstrand

Ausstellung: Frida Kahlo, Wartezeit 8 Stunden

an der Topographie des Terrors (Mauer als Mahnmal)

Bepackung der Stahlrosse zur 1. Etappe, vor unserem Hotel "Mercure"

Fahrradbrücke, gebaut für den Fernradweg

Mittagessen an der Havel

Kieferwaldweg, ohne Abgase und Lärm

Grenzwachtturm Nieder Neuendorf, dient jetzt als Museum

Schrecklich und bedrückend: KZ Sachsenhausen bei Oranienburg.

Wir geniessen sie ....

Immer schön dem Havelkanal entlang in Richtung Burgwall

Ziegeleipark Mildenberg

Unsere Unterkunft in Burgwall: Gasthaus "Zur Fähre"

Vor Neustrelitz: Mein Tacho zeigt den 40'000 km an ....

.. und werde geküsst von zwei Ehrendamen

Neustrelitz, Maktplatz

richtungsgetrennter Veloweg

Die Havel-Quelle nach Pieverstorf

Käthi hat Besuch

Schöner Rastplatz an der Havelquelle

weiter geht's auf dem Betonplattenweg

unser "Seminarhotel Haus Kölpinsee" in Waren

ein Schmetterling in Urgestalt

Kilometerlanger Waldweg, Labsal für die Seele

der Hunger hat sich gemeldet

ein Seeadler, per digitalem Zoom aufgenommen

Rast am Krakower See

Walti in seinem Element

wir warten in Krakow auf unser Nachtessen

Regen für den ganzen Tag ist angesagt ...!

Unsere Frauen sind hart im Nehmen!

Der Güstrower Dom beherbergt das vom Künstler Ernst Barlach geschaffene Ehrenmal "Der Schwebende"

typisches Bauernhaus in Mecklenburg

Wir sind in Rostock "gelandet"

in Warnemünde am Strand der Ostsee

unser vorzügliches Hotel "Stadtperle Rostock"

vorbildlich restaurierte Häuserfront in Rostock

St. Marienkirche (Orgel)

Die private Stadtführung durch Rostock war eindrücklich

am Seehafen in Rostock warten wir auf unsere Fähre nach Dänemark

Blick zurück auf Warnemünde

im Schiffsbauch vor dem Anlegen in Gedser

Böse Überraschung: ein mieses Hotel in Gedser

am Strand bei Sonder, trüb und grau, obwohl August?!

typisches Landhaus mit Reetdach

Die Hügel- u. Hünengräber von Halskov Vaenge

ein 3-Master im Hafen von Stubbekobing

Überfahrt von Stubbekobing auf die Insel Bogo

die Fanefjordkirche mit .....

... Ausschmückungen aus dem 13. Jahrhundert

Langhügelgrab Gronsalen

trockene Unterkunft in einem Bushäuschen

... und wieder Regen

die Kirche Hoierup, teilweise abgebrochen an der Kreidefelsküste

Blick zurück

alte Kirche in Store Heddinge, interessant die Deckenkonstruktion

Rast im Naturzentrum Stevns

Das ältestes Haus Dänemarks in Koge

Überschwemmungen auf der Fahrt Richtung Kopenhagen

Mittagsrast am Strandparken bei Ishoj

endlich, ein Bad in der Ostsee war gefällig

Stromerzeugung mit Windkraft, beispielhaft in Dänemark

wir sind kurz vor Kopenhagen auf der Kalvebodbroen

... dann eine Reifenpanne (ein 28-er Schlauch passt auch auf eine 26' Felge)

Auch in Dänemark kann man italienisch essen

Kopenhagen am Rathausplatz

unser Hotel "Ansgar", zentral gelegen, aber sehr kleine Zimmer

.. und der Rathausplatz am Tage

kühne Architektur, die neue Oper

Amalienborg: Wachtmann als Touristenattraktion

der Gefion-Brunnen (das Wasser wurde eingefäbt)

die interessante Grundtvigs-Kirche ....

..erinnert die Fassade an eine mächtige Orgel

und im Innern alles aus weissem Backstein gebaut

eine riesige Orgel, die Kosten dieser Kirche war immens ...!

paradiesische Zustände für Velotaxis

Fahrräder, wohin man sieht

ein Ausflug in den (fast) autonomen Stadtteil Christiania

Ausflug nach Dragor, auf dem Weg dorthin entsteht eine supermoderne Trabantenstadt

eine utopische Raupe auf dem Veloweg

am Strand vor Dragor wimmelt es von Surfgliding's

die imposante Brückenverbindung nach Malmö, verboten für Velofahrer

Windkraftanlage vor der Küste

Hochzeitspaar wird in einem Piaggio befördert

ein Festival für den Gaumen: Smorrebrod, fast ein dänisches Nationalgericht

Hochzeitsgäste per Motorrad müssen sich umziehen ...!

Kinderbeförderung

wieder vorbei an architektonisch gefälligen Wohnbauten

und wieder mal Regen, die Kanalisation überläuft

Natur-Häuserfassade

bemooste Sitzgelegenheiten

im tropischen Gewächshaus ...

... hats auch fleischfressende Pflanzen

Kopenhagen hat viel zu bieten, hier der jemals grösste Mensch im Museum der Rekorde

Modischer Jupe, mit Velo's garniert

Dänisches Design hat Weltruf

Warten auf den Zug im Kopenhagener HB

Ein Bild konnte nicht "geschossen" werden: die kleine Meerjungfrau, das Wahrzeichen von Kopenhagen. Sie verweilte zu dieser Zeit auf der Weltausstellung in Shanghai!


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